Selbstverteidigungskurs für DRK Oberndorf PDF Drucken E-Mail

Unter der Leitung von Martin Arbeiter (Selbstverteidigunglehrer im Deutschen Karateverband) fand am Montag, den 24.08.2009 der erste Selbstverteidigungskurs für die Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes statt.

In Zeiten zunehmender Gewalt und Brutalität, sowie im Umgang mit Patienten die unter der Wirkung von Alkohol, sonstigen Drogen oder in einem psychischen Ausnahmezustand sind, bleibt es nicht aus, dass auch Rettungsdienstpersonal tätlichen Angriffen ausgesetzt ist.


Das Ziel des ersten Abends war die Unterweisung des Rettungsfachpersonal angemessene Verhaltensweisen im Umgang mit „auffälligen“ Patienten oder Umfeld zu vermitteln. Dabei wurden spielerisch die verschiedenen Angriffswinkel und die entsprechende Schutzhaltung anhand von konkreten Situationen einstudiert.

Im praktischen Teil kommen dabei keine schwer zu erlernenden Kampfsporttechniken zur Anwendung. Bei einem eventuellen Angriff sollen einfache, aber effektive Techniken, Schutz und die Möglichkeit zur Flucht gewährleisten.
Trotz einfacher Techniken bleibt die Selbstverteidigung nur für absolute Notwehrsituationen. Für Gewalttäter ist die Polizei zuständig. Diese verfügt auch über die nötigen Rechte und Ausrüstung.

Zum Schluss war man sich einig, dass dies nicht der letzte Lehrgang gewesen ist. Auch Andrej Lovrencic (Bereitschaftsleiter DRK) hat noch einige Ideen für weitere Kurse.